Work

Fotografien erscheinen uns meist als eigenständige Bilder. Ich fotografiere Menschen, Orte, Objekte und Situationen, die mir begegnen.

ONE AND ONE IS ONE beginnt dort, wo zwei dieser Fotografien in Beziehung treten.

Die Bilder entstehen unabhängig voneinander – oft liegen Jahre zwischen ihrer Entstehung. Für sich genommen sind sie abgeschlossen. In ihrer Gegenüberstellung eröffnen sie neue Zusammenhänge.

Die Verbindung zwischen zwei Fotografien lässt sich nicht planen. Sie entsteht durch die intensive und oft langjährige Auseinandersetzung mit dem eigenen Bildarchiv. Ich nehme mir Zeit, den Fotografien zuzuhören, verborgene Bezüge zu entdecken und jene Paare zusammenzustellen, die miteinander in Resonanz treten.

Mich interessiert der Moment, in dem zwei meiner Fotografien beginnen, miteinander zu kommunizieren. Nicht durch Ähnlichkeit oder Illustration, sondern durch Resonanz, Spannung und Kontrast.

Jedes Bild behält seine Eigenständigkeit. Gemeinsam eröffnen sie Assoziationen und Bedeutungen, die in keinem der Bilder allein angelegt sind.

ONE AND ONE IS ONE untersucht diese Beziehungen und die Möglichkeiten, die aus ihnen hervorgehen.